Aktuelle Kfz-Diskussion (Diesel-/Umwelt Debatte)

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Aktuelle Kfz-Diskussion (Diesel-/Umwelt Debatte)

Beitrag von Corsa Black Mamba » 13.08.2017, 18:46

Ich verfolge zur Zeit mit schmunzeln und Interesse die aktuellen Diskussionen rund ums 'Thema Diesel, Fahrverbote und Prämien.
Da hört man von vielen immer, das sie sich aufregen weil sie sich beschissen fühlen, wo sie doch eigentlich geglaubt haben, einen modernen sauberen Diesel gekauft zu haben und nun das. Da wird sich dann aufgeregt, das immer der kleine derDumme bei ist. Ich fahre ja immer noch einen Benziner aus 2006 und hab bis jetzt ja noch keine Probleme wegen Fahrverbot und Umweltzonen. Ok, wann sich das mal ändert weiß ich auch nicht, aber aktuell ist es auf jeden Fall noch nicht soweit.
Heut hab ich erst wieder bei t-online in die aktuelle Befragung zum Thema, was für einen Antrieb würde ihr nächstes Auto besitzen ? reingeschaut. Stand heut abend haben da knapp 181000 User abgestimmt und sich knapp über 40 % für den Diesel entschieden.
Wenn man das als repräsentativ bewerten würde, dann würd ich mal frech behaupten, die Kunden wollen doch nix anderes als beschissen werden.
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion

Beitrag von Corsa_C98 » 13.08.2017, 19:17

Sein wir mal ganz ehrlich im Prinzip ist kein Fahrzeug total Sauber auch Elektro Autos nicht wenn man alles mal genauer hinterfragt ;).
Ich persönlich halte von dem ganzen gerede der Politiker und der Automobilindustrie recht wenig weswegen ich auf dem Insignia auch kein Update rauf spielen lassen werde da es einfach nur eine einschüchterungs methode ist und nicht weniger das gleiche macht auch mein Vater bei seinem Yeti da kommen die Briefe wie bei mir gleich in die Tonne ;) .

Ich halte da nach wie vor wenig von und sehe nicht nur fehler bei den Automobilherstellern sondern auch besonders in der Politik weil die Hänsel so bescheuert sind und denken nen Update regelt alles.. pff Pustekuchen :pille: . Die Motoren sind überhaupt nicht daraus aufgelegt die einzige vernünftige methode wäre nen cut einzubauen aber da dies natürlich zu teuer ist für die Hersteller machen se es auf die Billige Methode aber was solls die Politiker sind ja so doof und glauben so nen Mist :pille: :wink:

Wer nen Diesel will soll ihn kaufen und gut ist sehe ich jedenfalls so unsere Benziner sind kein fatz sauberer also alles der gleiche Mist wenns danach geht :wink: . Beruflich bin ich ja auch viel in Skandinavien unterwegs allerdings mit dem Insignia die Einheimischen belächeln das gehabe relativ was in Deutschland ab geht um den Diesel .
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion

Beitrag von Copperhead » 13.08.2017, 22:37

Ich fand die ganze Sache von Anfang an recht bescheuert...
Zuerst die große Überraschung und Empörung, "Was?! Wenn das Auto wIe lange bekannt mehr verbraucht als auf dem Papier, kommt auch mehr Abgas raus als auf dem Papier? Unmöglich!!"
Dann stellte sich raus, VW hat auch nicht mehr beschissen als alle anderen, sondern war nur zu doof, die selbe Gesetzeslücke zu nutzen und damit war die Diskussion für mich schon endgültig hinfällig.
Und das jetzt ein paar aufgescheuchte Politiker Sturm laufen man muss alles unter Euro 6 in den Städten verbieten, liegt meiner Meinung nach nur daran, dass diese Leute sich damit profilieren wollen. Als ob das praxisrauglich wäre, man könnte alle Busse und Taxen wegschmeißen und die Betreiberfirmen gleich mit, weil es sich vermutlich keiner leisten kann, aus dem Stehgreif den ganzen Fuhrpark umzurüsten und Supermärkte müssten dann auch wieder mit Pferdewagen beliefert werden. Oder man macht halt so viele Ausnahmeregelungen, dass man den Quatsch auch gleich sein lassen kann.
Wird meiner Meinung nach nicht passieren. Und man darf dabei auch nicht vergessen, es ist Wahlkampf, da wird gerne mal was gefordert oder angekündigt und nach der Wahl weiß niemand mehr was davon.
Generell finde ich die Diskussion über Autoabgase überflüssig. Das einzig stichhaltige Argument ist die Luftqualität in den Städten, wo man notgedrungen viele Fahrzeuge auf engem Raum hat. Abgsehen davon haben Autos nur einen verschwindend geringen Anteil am weltweiten Schadstoffausstoß. Es wurden gerade erst wieder Zahlen veröffentlicht, wonach die 16 größten Containerschiffe mehr Dreck in die Luft pusten als alle Autos auf der Welt. Das wäre man ein Ende an dem man ansetzen könnte.
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 14.08.2017, 10:48

Ok, interessante Ansichten und Argumente. Den Planeten werden wir sowieso nicht mehr grün oder Blue bekommen, dazu leben auf der Erde viel zuviel Menschen und die Rohstoffe(das beinhaltet auch Nahrung) sind zu ungerecht verteilt.
Zum wesentlichen: Wir hier in Deutschland sind extrem abhängig von unserer Autoindustrie. Ich tipp mal das jeder 3te Arbeitsplatz in Zusammenhang mit der KFZ-Branche hängt. Sei es durch Rohstoffversorgung oder technische Bauteile (Maschinebau, Zulieferer und Zubehörindustrie) sowie Service oder Diesntleister. Und jeder will gut verdienen. Der normale Arbeiter, wo im Schichtbetrieb am Band steht genauso wie der Ingeneur in der Entwicklung oder die Schlipsfraktion der oberen Etage. Nicht zu vergessen die ganzen Spekulanten und Börsianer. Alles in allem ein Riesenapparat.
Eigentlich sollt ja der Kunde bestimmen, aber der kann ja nur aus dem wählen, was ihm die Industrie anbietet. Und die macht das dann eben ganz gut, speziell die Marken, wo am ehesten und am öffentlichsten am Pranger standen. Das ist die Ringgemeinschaft, die Sternenflottte und die Bayrischen Jodler. Also die, wo sich den größten Teil vom Kuchen genehmigen. Die Politiker sind da machtlos, und da muss sich dieser zottelige ungepflegte grüne Almöhi auch nicht immer so künstlich aufregen, der könnt am wenigsten ausrichten.
Und unsere Bundesmami Angi, die macht das geschickt, hört sich jeden an, zeigt dann mit erhobenem Finger an, so geht das nicht und sagt hintenrum zu den anderen, spielt mal schön weiter, aber passt auf das ihr euch nicht so dreckig macht.
So funktioniert Marktwirtschaft und Politik. Getreu dem Motto, tu du mir nix, dann tu ich dir auch nix.
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion

Beitrag von Copperhead » 14.08.2017, 14:04

Meiner Meinung nach ist die Politik in der Hinsicht nur machtlos, weil sie machtlos sein will. Ist halt lukrativer, nach der Pfeife der Industrie zu tanzen, Stichwort Lobbyismus.
Theoretisch wäre es relativ leicht, ein paar Gesetze durchzubringen, die die Autoindustrie in ihre Schranken weist. Wird aber nicht passieren, da muss nur einer kommen und behaupten, solche Gesetze würden Arbeitsplätze kosten und schon ist die Sache erledigt. Dabei würde es eher Arbeitsplätze schaffen, gäbe dann ja jede Menge neu zu entwickeln und produziert werden muss weiterhin, die Leute wollen ja Autos kaufen. Und evtl könnte man noch ein paar Arbeiter extra einstellen, die Umrüstsätze für alte Diesel zusammenbauen :mrgreen:
Aber ich schätze mal, es wird so laufen, wie bei jedem "Skandal". Erst gibts ein riesen Bohai, die Massenmedien wissen ein paar Wochen im Voraus was auf die Titelseite kommt und nach ein paar Wochen oder Monaten verläuft sich das ganze im Sand und es redet keiner mehr drüber. Oder hat man in letzter Zeit noch was von Ebola oder dieser abgebrannten Ölplattform Deepwater Horizon gehört, die den ganzen Golf vollgetankt hat (verzeiht das Wortspiel)?
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 14.08.2017, 17:21

Coppi, das funzt nur, wenn die Industrie mitspielt. Das tut sie aber nicht, sie geht erst mal wie alles den Gang des geringeren Widerstandes. Insofern hängt die Politik schon etwas am Tropf der Industrie.
Bisher war der Boom in China mitverantwortlich, das unsere Autoindustie so fette Gewinne eingefharen haben. Da drüben kannst aber bald keine solchen Limousinen mehr verkaufen, weil da die Regierung eine Elektroquote eingeführt hat. Dann bricht der Markt für Daimler, BMW oder Audi gewaltig ein, weil die hinken ja jetzt schon weit hinterher.
In unserem kleinen Land bringst ja keine E-Autos an den Mann, wo im Schnitt eine Reichweite von 100km haben. Is doch au logisch. Klar langt das für vele zum Geschäft fahren, nachladen und wieder heim. Aber ich will ja auch mal irgendwann in Urlaub oder übers Wochenende ne weitere Strecke fahren, Da bringt es mir nix, wenn ich dann alle 100 Kilometer zum nachladen an die Steckdose muss.
Ein Wechselakku würd da eher was bringen, aber bring die mal alle unter ein Hut für DIN-Akkus.
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion

Beitrag von Corsa_C98 » 14.08.2017, 18:56

Unsere Politiker würden unsere Automobilindustrie eh nicht in die Schrankenweisen davon mal ganz abgesehen das viele Politiker auch bei den Automobilherstellern selbst mit drin hocken ;) .. Ich Arbeite ja selbst in der KFZ Branche hab zwar KFZ-Mechatroniker gelernt aber mache mittlerweile Außendienst für ebenfalls ein etwas größeren Hersteller in der Branche .. Ehrlich gesagt juckt das kein so richtig in dieser Branche da die sachen trotzdem weiter verkauft werden .. wenn man mal bedenkt VW hat in der Diesel Skandal Zeit Toyota abgelöst mit ihrem Rang und stehen oben .. vergisst das mal nicht .

Leider vergessen auch viele das diese °Software° nicht mal von den Herstellern an sich kam sondern von Bosch aber gut was will man machen hat ja eh jeder benutzt auch der böse Ami namens Ford .. aber gut wer Ford kauft hat eh selbst schuld :pille:

Eh hier aufrufe kommen was ich gegen Ford hab .. bestes beispiel bei meinem ehemaligen Chef.
Kauft sich ein neuen Ford Mondeo für 31.000Euro alle Spaltmaße stimmen nicht vordere Stoßdämpfer waren nicht fest / Elektrik hat ein weg.
Elektrik problem wurde von Ford behoben und zu den zwei weiteren Mängeln kam von Ford nur die Antwort °Das ist ab Werk so° .. super bald kriegen wir bei Ford also nen Baukasten und dann schraubt jeder sein Neuwagen zusammen? :bonk: :pille:

Aber jetzt zurück zum Thema
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion (Diesel-/Umwelt Debatte)

Beitrag von Copperhead » 15.08.2017, 00:13

Also ich würde mir einen Autobaukasten sofort holen :mrgreen:
Das mit der Software von Bosch stimmt, allerdings nicht für alle Hersteller. VW hat zum Beispiel die Steuergeräte selbst programmiert mit ihrer eigenen Software, deswegen konnte Bosch ja erfolgreich alle Schuld von sich weisen.
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion (Diesel-/Umwelt Debatte)

Beitrag von Corsa Black Mamba » 15.08.2017, 13:55

Mahlzeit.
Ich komme auch aus der Kfz-Branche. Hab Kfz-Elektriker gelernt bei MAN, hab auch eine zeitlang bei Bosch geschafft, war in der Zubehörindustrie tätig, sogar im Reifenhandel und fast 20 Jahre bei Opel (davon 5Jahre im Verkauf mit Lehrgang Verkäuferseminar von Opel aus) und diversen Fachlehrgängen auch bei Opel in Rüsselsheim oder im damaligen Irmscherwerk in Remshalden Grunbach. Du diskutierst also nicht mit einem Stammtischler, der irgendwelche Parolen durch die Gegend ruft.
Ich weiß, das alle nur mit Wasser kochen, egal ob da jetzt Ringe, ein Stern, Blitz oder ne Pflaume auf der Haube kleben. Ich weiß auch das Bosch mit in der Ausrüstung vorn dabei ist und das nicht immer der größte Konzern automatisch auch der beste ist oder qualitativ gute Produkte bietet.
Dreck am Stecken haben alle, VW war halt nur der dumme, bei dem es als erstes aufflog. Da kann man nur sagen, wer in der Werbung am lautesten schreit mit "VW, das Auto", darf sich hinterher nicht wundern, wenn dann jetzt nur noch einfach mit" VW" geworben wird
Und wer behauptet, das VW Diesel nach dem Skandal unverkäuflich seien, der kennt den Markt nicht.
Zum Thema Ford: Ich fahre einen Ford. Seit meinem Füherschein der insgesamt 2te, nach unter anderem 2Käfern, 2 Alfas und 9Opels. Ich kann da bis jetzt nix negatives feststellen. Ok, der Opel ist ein klein wenig wartungsfreundlicher, zumindest bis zu den alten Zahnriemenmotoren.
Was die Passgenauigkeit betrifft, da dürfen Opelfahrer nicht so laut schreien.Vor allem Sintrafahrer. Bei Opel gab es immer Probleme mit Fahrzeugen aus amerikanischer und spanischer Produktion und die Autos aus England waren immer dreckig, aussen wie innen, wenn die zur Ablieferungsdurchsicht gingen.
Apropos Ford und Teile von enem Zulieferer für verschiedene Hersteller: Mein einziger Neuwagen, den ich mir je geleistet hab, war ein Vectra A 2000 ohne 4x4. Der hatte im Armaturenbrettkabelstrang original Fordstecker drin. Also schon von Opel verbaut und zwar war auf dem Plastikgehäuse vom Kompaktstecker die Fordpflaume mit dem Schriftzug drauf.
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion (Diesel-/Umwelt Debatte)

Beitrag von Corsa_C98 » 15.08.2017, 14:41

Corsa Black Mamba hat geschrieben:
15.08.2017, 13:55
Mahlzeit.
Ich komme auch aus der Kfz-Branche. Hab Kfz-Elektriker gelernt bei MAN, hab auch eine zeitlang bei Bosch geschafft, war in der Zubehörindustrie tätig, sogar im Reifenhandel und fast 20 Jahre bei Opel (davon 5Jahre im Verkauf mit Lehrgang Verkäuferseminar von Opel aus) und diversen Fachlehrgängen auch bei Opel in Rüsselsheim oder im damaligen Irmscherwerk in Remshalden Grunbach. Du diskutierst also nicht mit einem Stammtischler, der irgendwelche Parolen durch die Gegend ruft.
Ich weiß, das alle nur mit Wasser kochen, egal ob da jetzt Ringe, ein Stern, Blitz oder ne Pflaume auf der Haube kleben. Ich weiß auch das Bosch mit in der Ausrüstung vorn dabei ist und das nicht immer der größte Konzern automatisch auch der beste ist oder qualitativ gute Produkte bietet.
Dreck am Stecken haben alle, VW war halt nur der dumme, bei dem es als erstes aufflog. Da kann man nur sagen, wer in der Werbung am lautesten schreit mit "VW, das Auto", darf sich hinterher nicht wundern, wenn dann jetzt nur noch einfach mit" VW" geworben wird
Und wer behauptet, das VW Diesel nach dem Skandal unverkäuflich seien, der kennt den Markt nicht.
Zum Thema Ford: Ich fahre einen Ford. Seit meinem Füherschein der insgesamt 2te, nach unter anderem 2Käfern, 2 Alfas und 9Opels. Ich kann da bis jetzt nix negatives feststellen. Ok, der Opel ist ein klein wenig wartungsfreundlicher, zumindest bis zu den alten Zahnriemenmotoren.
Was die Passgenauigkeit betrifft, da dürfen Opelfahrer nicht so laut schreien.Vor allem Sintrafahrer. Bei Opel gab es immer Probleme mit Fahrzeugen aus amerikanischer und spanischer Produktion und die Autos aus England waren immer dreckig, aussen wie innen, wenn die zur Ablieferungsdurchsicht gingen.
Apropos Ford und Teile von enem Zulieferer für verschiedene Hersteller: Mein einziger Neuwagen, den ich mir je geleistet hab, war ein Vectra A 2000 ohne 4x4. Der hatte im Armaturenbrettkabelstrang original Fordstecker drin. Also schon von Opel verbaut und zwar war auf dem Plastikgehäuse vom Kompaktstecker die Fordpflaume mit dem Schriftzug drauf.
Mit der Branche meinte ich ja auch nicht direkt Leute hier aus dem Forum aber ich hab da so paar im Freundeskreis die an sich nicht mal wüssten was ne Zündkerze ist und ihren Senf zu solchen Themen abgeben ;) . Ebenfalls mit Ford war dies auf die neueren also Aktuellen Modelle bezogen aber da lässt es sich auch immer über Geschmäcker streiten nur für 31.000 Euro erwarte ich schon nen Auto wo die Spaltmaße stimmen und das die Stoßdämpfer auch fest sind .. da kann man sich nicht hinstellen als Hersteller und sagen °Das ist ab Werk so° ich hab nun mal in einer Werkstatt gelernt wo Ford verpönt wurde weils wohl mit die Wartungsunfreundlichsten Fahrzeuge sind und relativ billigen plunder verbauen über alles andere kann man Streiten nur alte Autos die schon lange nicht mehr auf unseren Straßen herum fahren kann man auch nicht vergleichen mit den Aktuellen .. wir leben immerhin im Jahr 2017 da erwarte ich auch von Ford das se sowas gebacken bekommen an der Stelle meines ehemaligen Chefes hätte ich den Wagen auch wieder aufen Hof gestellt und Geld zurück .

Mal sehen demnächst hab ich die Möglichkeit den neuen Insignia ne Woche probe zu fahren da bin ich ziemlich gespannt drauf.. und ja ist nen Diesel aber was solls :)
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Re: Aktuelle Kfz-Diskussion (Diesel-/Umwelt Debatte)

Beitrag von www.corsafan.de » 15.08.2017, 21:44

Diesel verbieten zur Rettung der Welt? Das ist sicherlich nicht nur unter uns ein Lacher, oder? Denn das eigentliche Problem ist ja viel grösser. Man müsste dann doch auch knatternde Rasenmäher verbieten? Oder den Billigflieger nach Malle? Oder den Schiffsverkehr? Oder die Formel Eins und sonstige Rennveranstaltungen?

Solche Debatten würden doch unweigerlich folgen, oder? :wtf:

Bei TELEPOLIS wurde das noch etwas ausführlicher analysiert:
http://www.heise.de/-3801714

Fazit: "In solche Widersprüche verstrickt man sich, wenn man einerseits den Menschen nahe bringen will, sie sollten auf die Nutzung fossiler Energieträger weitgehend verzichten, sich aber nicht traut zu sagen, was das wirklich heißt bzw. was das wirklich kostet. Um Kosten geht es nämlich in erster Linie. Und weil fossile Energieträger "nichts" kosten, werden sie auf Teufel komm raus verfeuert wie die obigen Beispiele zeigen. Wer ernsthafte Klimapolitik betreiben will, muss fossiles Abfackeln teuer machen, alles andere ist Schall und Rauch.

Man kann tausendmal über die Millionen von Produkten klagen, die um die halbe Welt fliegen, um dann irgendwann in unseren Supermärkten und auf unseren Tellern zu landen. So lange der Transport quasi nichts kostet, wird das weitergehen bis zum Sankt Nimmerleinstag."

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