Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

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Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von balanceistisch » 19.04.2017, 17:04

Chinesischer Elektroautobauer wird wahrscheinlich das schaffen, was die deutschen Autobauer nicht hinbekommen, viele Elektroautos zu bauen. Die deutschen Autobauer haben bis, heute, nur wenige Elektroautos gebaut. Wahrscheinlich verschlafen sie die neue Entwicklung und werden von Markt verdrängt. :help:

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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von speedy_gonzales » 19.04.2017, 21:00

Nur weil Deutsche Autos zum Teil noch in Deutschland zusammengesetzt werden, (Opel Besipielsweise auch seit ewigkeiten in Spanien ned nur in Rüsselsheim u.s.w.) kommt doch eh ein ordentlicher Anteil der Bauteile sonstwo her, auch China, lass das die Chinesen ihren Mist doch selber zusammenbasteln, viel schlimmer kanns nicht werden mit den neuen Autos.

Bin sowieso (noch) kein Fan von Elektroautos, da einfach zu Fernfahrtenungeeignet, und ein wenig da die verwendete Energie aus Heiz- oder Atomkraft stammt um Grossteil, also vollkommener Schwachsinn sind Ökologisch.

Der komische Audi der 80km mit Batterie schafft und dann mit Sprit weiter fährt, ist für Alltag und Fernfahren an sich gar keine schlechte Zwischenlösung, nur die 1l/100km Werbung die totale VERARSCHUNG, wenn mans genau nimmt.

Wenns nicht um die Batterieladezeit geht, wäre mir lieber ein Elektromotor egal wo der nun her kommt und in was für einem Auto der sitzt, der so lange die Batterie genug Saft hat einfach läuft ohne viel Schnickschnack, viel lieber, als ein moderner Benziner/Diesel an dem dauernd die unnötigsten Dinge um EU-Vorschriften zu erfüllen, oder die offiziellen Spritverbrauchswerte mindern verrecken unterwegs und man teuer die unnötigsten Dinge zum weiter kommen oder für den TÜV reparieren lassen muss da man selber kaum noch wo hin kommt.
Und obendrein am Ende wenn man bisserl drauf tritt saufen die Karren fast wie'n Ferrarie bei trotzdem viel zu wenig Power und Tonnenweise übergewicht.

Viel erfolg den Chinesen, wenn sie's besser hin bekommen als andere, tun sie der Welt doch nur einen Gefallen, wenn auch vieleicht nicht manch anderen Autobauern.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von Corsa Black Mamba » 20.04.2017, 07:49

balanceistisch hat geschrieben:Chinesischer Elektroautobauer wird wahrscheinlich das schaffen, was die deutschen Autobauer nicht hinbekommen, viele Elektroautos zu bauen. Die deutschen Autobauer haben bis, heute, nur wenige Elektroautos gebaut. Wahrscheinlich verschlafen sie die neue Entwicklung und werden von Markt verdrängt. :help:
Das kommt doch nur daher, weil sich unsere Regierung nicht dazu durchringen kann, den Herstellern bindend vorzuschreiben, das ein bestimmter Anteil der gefertigten Produkte Elektrofahrzeuge zu sein hat, diese Lobbyisten bekommen doch nen Herzanfall, wenn die deutsche Autoindustrie mal hüstelt. Wir rühmen uns immer damit, soviel für Umweltwschutz zu tun, wir haben hochentwickelte Industrien, die modernste Fertigungsanlagen und Spitzeningeneure haben, aber bei wegweisenden Schritten sind wir immer hinten dran.
In China gibts eine Quote, wieviel Prozent der zugelassenen Fahrzeuge E-Autos sein müssen.
Und mal ganz ehrlich, für jeden verkauften Mercedes, Audi oder BMW in China, da hat ein deutscher Arbeiter dieser Firmen nix davon, denn die werden auch in China gefertigt. Bei Daimler in Sindelfingen werden lieber Arbeiter über Subunternehmen beschäftigt, wo so wenig Lohn zahlen, das sie Stütze bekommen und wenn sowas jemand öffentlich macht, wird ihm auch noch gekündigt dafür. Da hörst aber kein Politiker aufschreien, wozu auch, betrifft ja nur 1 Person.

Saubande ist das da oben, alles Lügner und Halsabschneider. :gun: :gun: :gun:
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von hans-peter.k » 21.04.2017, 07:15

Leider hat sich "nur" in China herumgesprochen, dass das Verbrennen fossiler Energieträger zu massiven Umweltproblemen führt.
Daher haben einige Megastädte beispielsweise bei Taxis vorgegeben, dass etwa die Hälfte mit Strom fahren muss. Und damit wurde die chinesische Automobilindustrie gezwungen, sich um das eigentlich wichtigste Teil eines E-Mobils zu kümmern und es schnell weiter zu entwickeln: der AKKU.
Nebenbei verfügt die VR China auch über noch ausreichende Ressourcen an seltenen Erden, die zur Herstellung von Akkus gebraucht werden. Die Frage jedoch, wie nachhaltig wird damit umgegangen, und wird bereits jetzt dort umfassend recycelt.

Ein deutsches E-Mobil eines großen Herstellers konnte von mir im Rahmen der Vorabpräsentation ausgiebig bewegt werden, unter Volllast haben die Akkus gerade mal 30 km weit gehalten, dann stand das Fahrzeug. Im täglichen Betrieb als Firmenauto stelle ich jetzt fest, ohne Heizung und Klimaanlage und tagsüber (nur TFL) ist eine für Stadtbetrieb ausreichende Laufleistung zu erreichen, insbesondere auch deshalb, weil eine Ladesäule vorausgesetzt bei jedem Termin nachgeladen werden kann.

Nun ja, es ist nicht von Opel und smart ist es auch nicht.

Und die chinesischen Autobauer werden uns im Hinblick auf E-Mobilität fürchterlich nass machen. Das Thema hat unsere (westliche) Automobilindustrie mal so richtig verschlafen (wie anderes auch). Was nach dem Erdöl kommt; vielleicht Pelletsvergaser (ähnlich Holzvergaser)? Schreckliche Vorstellung wegen des Designs.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von Corsa Black Mamba » 21.04.2017, 07:33

Elektroautos in Deutschland sind ja nun nicht so sonderlich neu. Ich erinner mich früher, wo ich noch in NRW zu Hause war, da gab es Städte, da furen die Busse so wie Strassenbahnen an Oberleitungen und hatten Elektromotoren. Oder 1974 in der Lehre bei MAN, da fuhr die Rheinbahn AG mit Elektrobussen durch Garath, die hatten die nötigen Batterien in einem Anhänger dabei, der wog zwar 8 to, aber sie kamen damit 3 mal ihre Runde durch den ganzen Ort, bevor sie ins Depot wechselten zum landen und der nächste Bus auf die Runde ging. Und es gab wenig Probleme mit den Bussen, eigentlich auch nicht mehr als wie mit den herkömmlich angetriebenen.Da ich 1976 nach der Lehre meinen Zivildienst in BW machte, weiß ich nicht wie lang und wie das Projekt ausging mit der Elektromobilität, aber wie gesagt, ist kein neuer Hut die Technik.
Heutzutage ist tatsächlich der Akku das Problem, aber auch da ist viel hausgemacht dran. Die Industrie müßte sich nur auf eine Norm einigen für Akkus, so das ein Akku für alle Autos ausreicht, egal ob es jetzt ein Opel, Audi Ford oder BMW ist. Da kann ich dann an eine Station fahren , tausche meinen fast leeren Akku gegen einen vollen, zahle nur die Stromladung, der Akku selber ist wie eine Bierkiste ein Pfandobjekt und gut ist. Da würd es sich dann auch lohnen, E-Autos zu fahren, weil man dann damit auch in Urlaub fahren könnte oder längere Strecken bewältigen. Nur wird sowas in einer freine Marktwirtschaft nie klappen, da jeder nur an seinen eigenen Profit denkt. Getreu dem Motto, jedem das seine, mir am meißten. Man siehts ja an den Amis, Trump läßt grüßen.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von Copperhead » 21.04.2017, 07:43

Ist doch aber das Problem auch nur verlaget. Ich hab den Eindruck, die ganzen E-Auto-Prediger vergessen (oder verscbweigen), dass der Strom eben nicht aus der Steckdose kommt. Ein E-Auto, das 1-2 Stunden am Tag bewegt wird, verbraucht Strom in einer ähnlichen Größenordnung wie ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt. Wenn jetzt alle elektrisch fahren, werden wir hier zig neue Kraftwerke brauchen und die Windräder und Solarzellen können jetzt schon den Bedarf nicht decken, das werden also Gas-, Öl- oder Kohlekraftwerke sein (Atomkraftwerke werden ja zumindest in Deutschland nicht mehr gebaut).
Also gibts wieder Abgase noch und nöcher, nur halt nicht mehr aus den Autos, sondern aus den Schornsteinen, aber das ist der Umwelt egal woher der Dreck kommt.
Was noch dazu kommt ist, dass die Herstellung von modernen Akkus sehr energieaufwändig ist und dabei auch einen Menge Dreck entsteht.
Abgesehen davon, PKWs haben am gesamten Verkehrswesen nur einen Anteil von 5 bis 10%, was die Schadstoffe angeht. Den Löwenanteil haben Frachtschiffe, die nach wie vor mit Schweröl rumtuckern. Ist also in meinen Augen sinnlos, alle Autofahrer zu zwingen elektrisch zu fahren (was sich sowieso nur wenige leisten können). Wesentlich sinnvoller wäre es, Frachtschiffe zb mit Brennstoffzellen fahren zu lasssn.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von Corsa Black Mamba » 21.04.2017, 08:45

Das ganze Gehabe mit dem Umweltschutz ist Ansichtssache. Je nachdem aus welcher Richtung man es sieht, Industrie und Wohlstandsgesellschaft sind mit Umweltschutz nicht in Einklang zu bringen. Für mich bietet der Elektroantrieb andere wesentliche Vorteile als wie Verbrennungsmotor. Verschleiss ist geringer, Wirkungsgrad effizienter zb.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von speedy_gonzales » 21.04.2017, 09:46

Was Copperhead schreibt zu den Kraftwerken ist volkommen richtig hab ich ja oben auch schon erwähnt, aber natürlich ist die Luft in Innenstädten (Smog etc) erstmal "direkter" von den Autoabgasen betroffen, als vom "Heizkraftwerk irgendwo in Sibirien" und dem Kabel bis zur Steckdose wo das Auto geladen wird.

Der Ansatz Elektro Autos, ist gut, aber erst wirklich Sinnvoll, wenn der Strom, zum Grossteil aus "Wind, Wasser, Solar, Erdwärme...." gewonnen wird.

Dass mal irgendwer anfängt viele E-Autos zu bauen, und den Markt erobern will, muss man in unserer sehr Kapitalistischen Welt, auch den Chinesen überlassen. Ob sie sich selber Komunisten schimpfen oder nicht spielt da mal gleich gar keine Rolle.
Wenigstens Bombardieren die nicht dauernd andere Länder(unterdücken ihr eigenes Volk?), aber haben wohl besseres zu tun mit ihrer "Plastik- und Elektroschrott" Produktion als Latinos und/oder Araber zu beschimpfen, Mauern und Zäune zu errichten, und sich über die durch ihre eigene "Misswirtschaft" in billigere Produktionsländer verlagerten Arbeitspläte auf zu regen.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von hans-peter.k » 21.04.2017, 12:33

@BlackMamba:
In meiner Jugend gab es auch O-Busse, dort sind sie aber zwischenzeitlich verschwunden. In einigen deutschen Großstädten habe ich bereits Stadtbusse gesehen, die fahren nicht mehr mit Diesel, sondern mit Gas. Und als ich mit meiner Freundin in ihrem Geburtsland war, mitten in Asien, da fuhren auch heute noch O-Busse, so wie in Köln die KVB mit Straßenbahnen fährt. Nur braucht man für O-Busse keine Gleise in die Straße einbauen.

Die Frage, wo der Strom herkommt, ist eine akademische. Selbst Anbieter von "grünem" Strom können nicht garantieren, dass möglicherweise Braunkohle oder AKW zur Stromerzeugung mitverwendet wird. Strom ist Strom. Und regenerative Stromerzeugung stößt in weiten Teilen der Bevölkerung auf wenig Gegenliebe, weil der Bauer kein Windkraftwerk auf seinem Acker haben will, und den er rumfahren müsste und der "Öko" selbst in ehemaligen militärischen Depotbereichen mit ihren unbeschreiblichen Altlasten keine Photovoltaik dulden will. Was könnte man in der Ukraine auf der verstrahlen AKW-Fläche für Anlagen hin bauen?


Hinzugefügt:

Obskure Idee ist, die Straßen mit Bleiplatten zu bedecken und über den Straßen eine maschendrahtähnliche Konstruktion, dann können Fahrzeuge im Stile des Schubsautos (Autoscooter) fahren, ohne Akku. :alk:
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von speedy_gonzales » 22.04.2017, 10:06

hans-peter.k hat geschrieben:Obskure Idee ist, die Straßen mit Bleiplatten zu bedecken und über den Straßen eine maschendrahtähnliche Konstruktion, dann können Fahrzeuge im Stile des Schubsautos (Autoscooter) fahren, ohne Akku. :alk:
Find ich Ansich ist eine Sau geie Idee. hat nur vorallem was internationale Standarts und noch schlimmer, "Sonder-/Schwerstransporte" angeht große Defizite, vom "Schatten" den das Netz in Innenstädten verursachen würde ganz abgesehen^^

Vieleicht müsste man eher den Ideen der Kabellosen Stromübertragung frei nach Nikola Tesla(Nicht den nach ihm benannten Autobauern) folgen, und verbesserte "Teslaspulen"(Transformatoren) neben den Strassen positionieren statt ordinären Leitpfosten xD
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von Copperhead » 22.04.2017, 14:16

Das blöde an der Übertragung nach Tesla ist, dass sie wahnsinnig ineffizient ist, es kommt nur ein Bruchteil der Leistung an, die man losschickt. Das wäre Hochfrequenzübertragung schon interessanter. Müsste man halt entsprechende Wellenleiter in der Straße verbuddeln und die Autos nehmen das dann ab.
Sowas in der Art gibts ja schon bei manchen E-Autos (Golf zb), wo man sich ne Platte in die Garage schraubt, die dann auch so Hochfrequenzströme abgibt und das Auto drahtlos laden kann. Klappt aber wohl nur auf sehr kurze Entfernungen und es darf sich nichts bewegen.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von Rentnerauto » 22.04.2017, 14:29

speedy_gonzales hat geschrieben:Der komische Audi der 80km mit Batterie schafft und dann mit Sprit weiter fährt, ist für Alltag und Fernfahren an sich gar keine schlechte Zwischenlösung, nur die 1l/100km Werbung die totale VERARSCHUNG, wenn mans genau nimmt.
Zwischenlösung, richtig. Wie alles, was ein bisschen von zweien ist: weder das eine, noch das ander kann es richtig. Die Gewichtsreserven, die eine große Batterie ermöglichen würden, verbrauchen die Komponenten des konventionellen Antriebs und den Platz, den ein dem Fahrzeug angemessener Verbrennungsmotor bräuchte, geht für den elektrischen Antrieb drauf.
Das Argument der magelnden Reichweite hört man überall und nichtsdestoweniger ist das Argument wenig wert: wer fährt im Alltag mehr als 300km? Und auch wenn das ein Spitzenwert ist und das aktuelle Gros der Autos aktuell weniger real schafft, selbst 150km fährt die Mehrheit nicht am Tag. Nur weil die Technik aktuell keine Urlaubsfahrt von Konstanz zum Nordkap hergibt, wird die Technologie niemand aufhalten. Benzin gab's früher nur an Apotheken und das hat das Auto auch nicht gestoppt.

PS: Versuche mit LKWund dem Betrieb über Oberleitungen werden aktuell in verschiedenen Regionenn Europas aufgenommen, bzw befinden sich der Vorbereitung. Energieübertragung per Induktion ist utopisch und kaum zu bezahlen.
>> C, F08, OEM | Z163 | Rupes/Meguiar's/Wolfgang/Príma/Surf City Garage/Gtechniq

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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von speedy_gonzales » 23.04.2017, 02:16

Lol , ich hatte das nicht soooo ernst gemeint mit den "Teslaspulen" musste dabei ein wenig an Comand&Conquer2 Alarmstufe Rot denken :gun: :gun:
Stell sich mal einer vor euer Auto wird dauernd mit "Blitzen beschossen" damit's fährt, sollte dem Fahrer ja angeblich wegen dem Metallhaufen in dem er sitzt nix dabei passieren. (Faradayscher Käfig) :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Mir ist auch bewusst dass das eher wenig mit Nikola Teslas "realer Erfindung" zu tun hatte in dem Spiel.

Ich fahr hald selber oft mehr als 150km an einem Tag, des öfteren auch mehr als 300km, und mehrmals im Jahr mehrere Tausend in sehr wenigen Tagen, abwechselnd mit Fahrer/Beifahrer wechsel kommt man gerne auch über 2000km weit an einem Tag, bin da wohl eher eine Ausnahme, ich hasse fliegen und andere öffentliche Verkehrsmittel allgemein aus zig Gründen, habe obendrein meine im Auto extrem ruhige Hündin gerne bei mir, daher sollen die mal Autos die 700km mit einer Batterieladung schaffen, bei jeder 15min pinkelpause fur 100km nachladen möglich machen an jeder Raststätte/Tankstelle, und schon kommt man mit 3 mal Pinkeln+Kaffeepause, a 15min, und 1Stunde Essen, Spazierengehen etc, auf halber strecke, 1400km weit... dann ist die Technologie für mich persönlich weit genug. Lange vorher sicherlich schon für den "Durchschnittsbenutzer" daran will ich Keinesfalls zweifeln.

Nur solange der Strom aber hald eh sonstwie gewonnen wird kann man bei allem Umwelbewusstsein erstmal getrost weiter selber Kraftstoffe verbrennen, ausser man glaubt an die irgendwann mal so erklärte "Saubere Atomenergie" :bonk:

Ein E-Scooter im 125er kraftverhältniss hingegen mit wenigstens 70km Reichweite wäre was sehr tolles, nur die schaffen dummerweise meistens nicht mal 50km und laufen 45km/h Arschlahm ohne Abzug Bergauf wegen extremem Übergewicht, für die klasse M Kraftverhältnisse.

Hier in Spanien darf man aber Klasse A1 nach 3 Jahren B dank Ausnahmeregelung trotzdem fahren wie das früher mit dem altem Deutschen lappen mal war, dies wurde zur "Entlastung der Innenstädte" hier als die EU-Pappe kam so beschlossen.
EU-Regeln hin oder her, dass man mit seinerm 125er Fahrzeug nicht aus Spanien raus fahren darf wird einem aber klar dazu erklärt und A1 nicht eingetragen auf der normalen B Pappe.
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Re: Chinesischer Elektroautobauer will die Welt erobern

Beitrag von Corsa Black Mamba » 23.04.2017, 14:10

Ich gehöre zu den Menschen, wo am Tag 70 Kilometer mit dem Auto zur Arbeit und wieder heim fahren, dann steht mein Auto bis zum nächsten morgen unter der Laterne an der Strasse und parkt. Allerdings hat die Laterne keinen Stromanschluß um Energie nachzutanken und so ein langes Verlängerungskabel wo ich aus dem Fenster raus auf die Strasse legen könnte, hab ich auch nicht. Insofern sind für mich E-Autos mit so geringer Reichweite keine sinnvollle Alternative. Auch seh ich nicht ein, das wenn ich mal am Wochenende in meine alte Heimat fahre (einfach auch um die 450 Kilometer) dann 2 mal unterwegs anhalten soll,um Strom nach zu tanken. Da verzögert sich eine Reise ja auf ein vielfaches zeitlich gesehen. Da haben die Ingeneure noch genug zum schaffen, um alles in den Griff zu kriegen. Wenn das mal passt und der E-Antrieb diesen Nachteil wettmacht, dann hab ich absolut nix gegen einen Wechsel.
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