Herstellerübregreifende Technikdiskussion

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Corsa Black Mamba
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 26.02.2017, 20:24

CCSS hat geschrieben:Reiner, was macht ihr denn jetzt mit den ausgebauten Airbags?

Ine Kiste packen und dann zu nem Sprengmeister bringen? :mrgreen:
Nee,mit durch den Schredder.Früher hatten die Angst, das die Dinger da drin explodieren könnten.Aber als dann die Abwrackprämie kam, da blieb durch das hohe Aufkommen an Fahrzeugen keine Zeit mehr für Sprengungen der Knalltüten. Und so richtig drastisch nachgelassen hat das vernichten der älteren Fahrzeuge ja nicht.
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Copperhead » 26.02.2017, 22:31

Hab übrigens seit diesem Wochenende einen schönen Erfahrungsbericht zum Thema Assistenzsysteme :mrgreen:
Ich bin heute in den Genuss gekommen, meine Oma in ihrem ziemlich neuen Golf Sportsvan ca 400 km zu kutschieren, größtenteils Autobahn. Und ich muss sagen, dieses Auto ging mir stellenweise gebörig auf den Zeiger. Die Kiste hat zig Assistenzsysteme, die es zwar alle nur gut meinen und nur helfen wollen, aber in der Praxis entweder unnütz sind oder in eh schon stressifen Situationen noch dazwischen funken oder zumindest mal klugscheißen wollen. In etwa wie die Büroklammer bei Microsoft, die einem beim Briefe schreiben helfen will, aber von tuten und blasen keine Ahnung hat.
Im Derail heißt das: Das Auto will einem beim schalten und besonders beim anfahre helfen und gibt daher etwas Gas wenn man anfängt die Kupplung loszulassen, so auf ca 2000 Umdrehungen. Wenn man das nicht weiß und selber aufs Pedal tritt hat man dass quasi doppelt Gas, der Motor jault los und wenn die Kupplung bis dahin schon schleift, machts nen Satz nach vorne.
Dann hat die Karre noch eine Müdigkeitserkennung, die wohl Lenkverhalten und ähnliches analysiert und erkennen soll, wenn man anfängt Fehler wegen Müdigkeit zu machen. Die geht leider auch los, wenn man auf der Autobahn in dichtem Verkehr unterwegs ist und die Leute um einen Grütze zusammen fahren und man selbst daher etwas eiern muss. Ist natürlich super, wenn man schon Stress hat in der Situation und das Mistding dann noch anfängt sich einzumischen.
Was durch besondere Nutzlosigkeit geglänzt hat, was die Kollisionswarnung. Ich musste einmal ziemlich in die Eisen gehen, weil mein Vordermann das selbe tat und naturgemäß kommt man dabei recht nahe an den Vordermann ran. Nun schaltete sich diese Warnung ein, um mir mitzuteilen, dass ich im Begriff bin, meinem Vordermann draufzuknallen NACHDEM ich schon auf der Bremse stand und die Situation schon fast rum war. Hätte ich nicht rechtzeitig gebremse, hätte ich zu dem Zeitpunkt der Warnung auch nichts mehr tun können.
Und zu guter letzt war der Reifendrucksensor noch fast die ganze Fahrt lang drr Meinung, ich würde Luft verlieren. Bei konsranten 2 bar rundrum.
Ach ja, Abstandswarner hat das Ding auch, ist aber ein winziges, unscheinbares Symbol im Display, taugt also auch nicht.
Fazit: Die Ideen hinter diesen ganzen Systemen sind nicht unbedingt schlecht, aber die praktische Umsetzung ist echt für den Ar...
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 27.02.2017, 07:50

Grundsätzlich ist die Idee von aktiven und passiven Assistenzprogrammen nicht verkehrt. Es gibt manche Dinge, hauptsächlich EU Regelungen, die sind für die Katz oder den A..... Wie etwa der Reifendrucksensor. Ich möcht denjenigen sehen, der hergeht und bei einem Auto wo 2,2 bar braucht, das System aber meckert das HR nur 1,9 bar drin sind, wer dann her geht, sich eine Tanke sucht welche noch eine Reifenfüllstation hat und dañn für 50 cent 0,3 bar Luft nach zu füllen. Und dann stell ich gleich mal die nächste Frage bei so einem System. Hu ist fällig und ich fahre mein Auto beim TÜV mi den fehlenden 0,3 bar vor, vrweigert der Prüfer dann die Plakette, ähnlich wie bei der LWR, wenn die nicht funzt?
ich bewege ja auch beruflich LKW und seit letztem Jahr müssn alle neu zugelassenen Lkw ab 12 T zGgw mit einem Notbrems und Spurhalteassi ausgerüstet sein. der Bremsassi ist das aktive System und der Spurhalte das passive, welches man sogar ausschalten kann. Über den Sinn einer Vorschrift welches System Pflicht ist um es dann abzuschalten, darf man bestimmt geteilter Meinung sein. Aber gad im LKW Bereich find ich diese 2 Systeme wichtig. Umso weiniger vrrsteh ich die Vorschfrift, das der Notbremsassi bei einem annähern an ein fahrendes Hinderniss den Lkw bis zum Stillstand abbremsen kann und bei Annäherung an ein stehendes Hindernis nur bis max 50% bremst. wäre das umgekehrt, wäre es für mich logisch und nachvollziehbar und es hätte im Januar zum Beispiel auf unserer Hausstrecke einem Strassenwachtler schwere Verletzungen durch den Aufprall eines Lkw, der eine ganze Baustelle abgeräumt hat trotz Bremsassi, erspart oder zumindest gelindert. Auch der Lkw von Berlin, wo den Weihnachtsmarkt abgeräumt hat, hatte angeblich Notbremsassi on Board.
Man sieht, es besteht noch Handlungsbedarf in beide Richtungen .
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von CCSS » 27.02.2017, 13:54

Corsa Black Mamba hat geschrieben:
CCSS hat geschrieben:Reiner, was macht ihr denn jetzt mit den ausgebauten Airbags?

Ine Kiste packen und dann zu nem Sprengmeister bringen? :mrgreen:
Nee,mit durch den Schredder.Früher hatten die Angst, das die Dinger da drin explodieren könnten.Aber als dann die Abwrackprämie kam, da blieb durch das hohe Aufkommen an Fahrzeugen keine Zeit mehr für Sprengungen der Knalltüten. Und so richtig drastisch nachgelassen hat das vernichten der älteren Fahrzeuge ja nicht.
Die explodieren nicht im Schredder? Sind also doch sicherer als gedacht so ganz ohne 12V Zündspannung! :mrgreen:

Zu den Assis:

Naja, diese Kolliosionswarner sind keine Wundertüten: die zeitliche Auflösung der Sensoren ist begrenzt, zudem auch das Ansprechverhalten des Systems: somit können die nur bei einer gewissen "Vorwarnspanne" reagieren und schalten sich oberhalb von gewissen Geschwindigkeiten ganz ab.

Kennt ihr die Sendung Auto Mobil? Dort wurden Notbremsassistenten gestestet. Mercedes, Volvo, Audi (Q2) und noch irgendwas koreanisches?

Wie dem auch sei: als Einziger hats der Audi nicht gebacken bekommen, Hindernisse zu erkennen. Sowohl ein stehndes Auto, einen von der Seite kommenden Fussgänger und auch ein plötzlich abbremsendes bzw. vor einem fahrendes Fahrzeug.

Grund: dem Wagen fehlt ein Radar - das Teil arbeitet nur mit einer Kamera.

Worauf ich hin aus will: wenn jemand schlechte Erfahrungen mit einem bestimmten Fahrzeug gemacht hat, muss das so nicht auf andere Fahrzeuge zu treffen.

Abgesehen davon kann ich Copperheads Ausführungen verstehen: ich brauche auch keine Assistenten.

2005, in meinem Zivildienst in einem Audi A4 3.0 TDI waren nur 2 Sachen verbaut: Licht- und Regensensor. Das Lichtgedöhne habe ich direkt mal deaktiviert. :mrgreen: Dieses ständige an/ aus bei Schattenfahrten durch einen Wald ist für die Xenons auch nicht so der Brüller.

Der Regensensor hingehen war super! Sowas hätte ich heute auch gerne im Corsa.

Im Golf R den ich vor ein paar Wochen gefahren bin war auch so allerhand verbaut. Das Zeug aggierte aber so unauffällig, dass ich gar nicht weiß, was da überhaupt alles überwacht wurde.
Gruss Sebi

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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 28.02.2017, 10:27

Ich hab diese Sendung auch damals gesehen, da wurden auch diese Lichtautomaten getestet, konnt mich nur nicht dran erinnern, das der Audi kein Radar hat.
Also unser neuer Atego verfügt über dieses Radar und kann bei einem vorausfahrenden Hinderniss bis zum Stillstand abbremsen und könnte dies laut Mercedesingeneur auch bei einem stehenden Hinderniss, darf dies aber nicht, weil das der Gesetzgeber so vorgeschrieben hat. Auuf meinen Einwand daraufhin, das dies für mich nicht logisch und nachvollziehbar sei antwortete er dann, ja für ihn auch nicht.
Aver genau solche Sesselfurzer machen ein Reifendruck Kontrollsystem zur Pflicht oder lassen sich sonst noch irgendwelchen Blödsinn einfallen. Deswegen stäuber ich mich gegen diesen ganzen Schnick Schnack.
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 11.06.2017, 11:35

Moin.
So muss mal hier wieder den älteren Tread ausgraben. Brauch mal die Assistenzspezis, aber mit wirklich pfundiertem Hintergundwissen.

Also zuerst mal, nachdem ich jetzt seit Ewigkeiten Autos gefahren hab, wo ich als Fahrer noch für alles zuständig war, benutz ich nun ein Pkw (Kombi), wo ABS in Verbindung mit ESP on Board hat.

Meine Hausstrecke führt aus dem Städtle ein etwa 3 km langes Bergaufstück, zum Ende hin in eine langgezogene Linkskurve auslaufend ( 2 Spurig bergauf, 1 Spur bergab).
Mit meinem altbackene Corsa B ohne Schnick und Schnack, allerdings mit Sportfahrwerk konnte ich diese Kurve mit 110 gut durchfahren, ohne das der Corsa unruhig wurde. Heute fahre ich die tupfengleiche Strecke mit meinem Neuen mit Alus 6,5 x 16 und 205er Reifen mit 80 und mein ESP setzt ein. Die Strecke ist zwar auf 70 begrenzt, allerdings, weil dann im Anschluß an diese Kurve gleich eine Aus und Einfahrt kommt.
Jetzt meine Gretchenfrage: Kann der Gierratensensor (Querbeschleunigungssensor) auch erfassen, das ein Reifen minderer Qualität eher zum rutschen neigt?
Ich hab diese 16" mit Reifen geschenkt bekommen und will sie nur noch etwas abfahren, dann kommen eh neue Markenreifen drauf, aber ich hätt jetzt nicht mit so einer krassen Differenz gerechnet.
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Copperhead » 11.06.2017, 12:08

Das kommt im Detail drauf an, was genau für ein Sensor da arbeitet, bzw nach welchem Prinzip der arbeitet. Meistens sind das Gyroskope oder was vergleichbares, also ein kleiner, sehr schnell drehender Kreisel in einem beweglichen Käfig, der durch Längs- oder Drehbewegungen quer zu seiner eigenen Drehachse Kräfte aufbaut, die dann vom Steuergerät erfasst werden.
Diese Dinger sind mittlerweile sehr genau geworden und sprechen quasi ohne Verzögerung an (mal abgesehen von den paar Mikrosekunden, die der Prozessor im Steuergerät braucht).
Soll heißen: Der Sensor hat keine Ahnung, was du für Reifen drauf hast, aber er merkt sofort, wenn du anfängst zu rutschen und das passiert bei schlechten Reifen natürlich eher. Der Sensor dürfte das übrigens sogar eher merken als du selbst, weil diese Drehimpuls-Kraftgeschichte ohne Zeitverzögerung einsetzt, sobald Querkräfte auftreten.
Das ganze ist auch deutlich genauer, als eine Messung über die Raddrehzahlen, besonders wenn man nur ein bisschen rutscht. Wenns nur ein bisschen eiert, sind die Raddrehzahlen meistens noch so nah beieinander, dass der Unterschied in der Messgenauigkeit untergeht. Man darf sich also über so einen Gyrosensor freuen, wenn man ihn im Auto hat :mrgreen:
Was genau das ESP dann tut, hängt von der Einstellung ab. Oft sind die Dinger so abgestimmt, dass sie eher zu früh eingreifen und man ohne das System durchaus noch Spielraum hätte. Die Hersteller müssen sich halt auch absichern.
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von CCSS » 11.06.2017, 18:20

Moin.

Also eine Differenz von 30km/h ist äusserst heftig!

Ich nehme an die Straße war in beiden Fällen trocken?

So Scheisse kann ein Reifen doch gar nicht sein, dass da so eine Differenz zustande kommt.

Lag da eventuell Split, oder sonst was rutschiges auf der Straße?

Stimmt die Spur bei deinem neuen Wagen?

Konntest du in der Lenkung ein wegrutschen über die Vorderachse bemerken? Oder auch ein wanderndes Heck?

Um was für ein Auto handelt es sich?
Gruss Sebi

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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 11.06.2017, 20:08

Erst mal danke Coppi für die schlüssige und logische Erklärung.

so nun Sebi. Also, der neue ist der Focus Kombi, ich weiß gegen den Cora ist der Focus ein ausgewachsenes Schiff und fährt auch entsprechend.
Mit den 195ern15 Zoll M&S bin ich tatsächlich etwas flotter durch gekommen ohne einsetzendes ESP. Komischerweise ist die Fahrbahn immer trocken gewesen die letzten Tage. Zuerst hab ich gedacht, ok bin auf die weißen Mittelstreifen gekommen, aber passiert auch wenn ich nicht xrauf komm. ees macht sich bemerkbar durch ein klackendes Geräusch an ser Hinterachse und dann sieht man die blinkende Schleuderkontrolle brennen bis es wieder gradeaus geht. Man spürt aber keine Unruhe vom Fahrzeug oder das es rutscht.
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Copperhead » 11.06.2017, 21:02

Wenn es ein neuer ist, wird man auch nicht mehr viel vom ESP merken, außer es muss den Karren ernsthaft wieder einfangen. Das läuft bei den neuen ja nicht mehr nur über die Hydraulik mit Bremskraft aufbauen oder wegnehmen, sondern über allerlei elektromagnetische Kupplungselemente, wodurch die einzelnen Räder viel feinfühliger beeinflusst werden können.
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von CCSS » 18.06.2017, 17:44

@Copperhead: Da muss ich dich enttäuschen:

auf der nicht angetriebenen Achse läuft es def. noch über Bremskraftregelung und auch an der Antriebsachse wenn Bremskraft aufgebaut werden muss.

Kupplungen arbeiten nur in gesteuerten Differentialen, um das Auto vorweg in Kurven zu stabilisieren.

In Extremsituationen wird immer per Bremseingriff gearbeitet, um das Auto nicht nur abzufangen, sondern gleichzeitig schon gefährliche Geschwindigkeit abzubauen.

Aber vielleicht habe ich deine Äusserung auch falsch verstanden? :idea:
Gruss Sebi

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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Corsa Black Mamba » 18.06.2017, 18:37

Ja, den Bremseingriff höre ich sogar, ein deutlich vernehmbares Klacken an der Hinterachse und dann sackt kurz Leistung weg. :mrgreen: Hatte ich im Winter auf glatter Strasse nicht so deftig emfunden wie jetzt bei trockener Strasse. Allerdings hatte ich da schmälere neue Winterreifen drauf von Uniroyal anstatt jetzt von Schlag mich tot Chinesen oder sowas. :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Copperhead » 18.06.2017, 19:32

Deswegen meinte ich ja, nicht nur über die Bremskraft. Das war schon so gemeint, dass die immer noch eine Rollte spielt, aber halt zusätzlich noch die Magnetkupplungen bzw Differentialteile dazu kommen um alles etwas ruckfreier zu gestalten und genauer regeln zu können.
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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von CCSS » 25.06.2017, 15:12

Ich weiß das beim Ford Focus Turnier MK1 die Traktionskontrolle (ohne ESP) sehr scharf abgestimmt ist:

leider habe ich durchs Rallyefahren die Angewohnheit oft recht weit rechts zu fahren bzw. Kurven "anzucutten" (Kurveninneres Rad am Scheitelpunkt ganz am Rand bzw. auch schonmal zur Hälfte auf dem Randstreifen *hüstel*) und da hat dann die TC gerne mal Leistung weggenommen.

An gleicher Stellt mit anderen Autos und aktiver TC ist nichts passiert.

Kann aber auch am generellen Gripniveau / Fahrwerksniveau der Fahrzeuge liegen.

Wobei Ford in meinen Augen sehr spaßige und agile Fahrwerke einbauen. Da passt die schnell regelnde TC und auch das von dir beschriebene Verhalten des ESP irgendwie nicht in mein Ford Fahrwerks Weltbild. :mrgreen:
Gruss Sebi

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Re: Herstellerübregreifende Technikdiskussion

Beitrag von Copperhead » 25.06.2017, 18:31

Kommt letztlich immer auf das einzelne Modell an. Außerdem werden frei verkäufliche Autos selten auf Rallyefahrten abgestimmt :mrgreen:
Aber inzwischen ist das ja bei vielen einstellbar mit verschiedenen Modi wo dann nicht nur ESP, sondern meistens auch Servo und Dämpfer und manchmal sogar Federung bzw Nivaeuregulierung geändert werden kann.
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