Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 10.09.2017, 03:21

Und weiter gehts...
Aufgrund von Straßenzuständen, Verkehrsdichte und Streckenlänge musste ich bis in die Nacht fahren. Boah, das ist nicht lustig, wenn man in der Dunkelheit von Sattelschleppern die Berge hoch und wieder runter gejagt wird... Trotzdem bin ich irgendwann angekommen in einer Unterkunft, die jemand vor mir in der Bewertung der Buchungsseite als Bordell bezeichnet hat. Ich glaube, so wars auch. Spannender war eigentlich, dass ich aller 10min raus aus meinem Bungalow musste, da die Sicherung der Klimaanlage raussprang. Die Leitungen und der FI Schalter waren heiß und definitiv unterdimensioniert. Davon abgesehen hatte ich ein kostenfreies Massagebed, wenn nachts in 30m Entfernung die Güterzüge vorbei ratterten :wtf:

Mein nächstes Ziel war Mestia in Svanetien im Hohen Kaukasus. Seit ein paar Jahren gibt es eine Asphaltstraße da hoch in eine Region, die schon immer sehr unzugänglich war. Dort, wie auch in Tushetien, gibt es diese spezielle Art Schutztürme, die ich mir gern mal ansehen wollte und ich wollte auch etwas wandern gehen.
Dateianhänge
DSC11133_jvari_enguri_reservoir.jpg
Jvari Enguri Stausee am Rand des Kaukasus, ca. 25km lang. Bin ich komplett am Ostufer gefahren. Mit Brücken, Tunneln, Wasserfällen... Eine schöne Aussicht!
DSC11274_kaukasus.jpg
Auf dem Weg in den Hohen Kaukasus
DSC11156_svanetia.jpg
Typische Schutztürme in Svanetien/Georgien
DSC11285_mestia_road.jpg
Straßenbauarbeiten. Dort hat es den kompletten Unterbau der Straße weggespült. Ein paar Sekunden später bin ich da auch drüber gefahren. Ich habe mich extra gaaanz leicht gemacht. Hat geholfen ;)
DSC11167_DIY_doener.jpg
Ich wollte schnell was essen. Ich wurde gebeten, "kurz" Platz zu nehmen. Dann wurde vor meinen Augen der Döner-Spieß erst gebastelt :)
Zuletzt geändert von ichgebgas am 10.09.2017, 06:07, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 10.09.2017, 03:45

Ich war wandern. Bis zum Chalaad Gletscher. Mit dem Auto bin ich so weit ran gefahren, wie es ging und dann ein paar Stunden zu Fuß. Ich war vorher ja schon auf Gletschern, aber noch nie direkt am Ende von einem. Ich war direkt dran am Eis, konnte das anfassen und bin vom Tauwasser nass geworden. Super spannend und ein großartiger, aber auch gruseliger Moment, denn ständig fielen da kleine und größere Steine von oben runter. Ab und zu brechen auch diese Eisschichten unten ab. Beeindruckend!
Auch cool: Letztes Jahr war ich am höchsten Berg Europas, dem Elbrus in Kabardino-Balkarien/Russland. Das ist nur 30km nordwestlich vom Gletscher. Praktisch auf der anderen Seite des Berges.

Am Abend habe ich mich dann wieder mal etwas ums Auto gekümmert. Ab hier begann für mich die eigentliche Rückreise. Ich habe wieder die normalen Straßenreifen montiert, da kein offroad mehr geplant war, und habe jede Menge Schrauben im Motorraum festgezogen. Heute im Laufe des Tages hat es mir auch das Gehäuse des Gassteuergerätes entschärft. Allerdings tut das schon 10 Jahre und ca. 300.000km seinen Dienst und wurde schon mehrfach geklebt. So wie das Gehäuse sieht übrigens der ganze Motorraum aus. Mit einer dicken Sandschicht überzogen.
Dateianhänge
DSC11175_chalaad_glacier.jpg
Chalaad Gletscher hinten am Berg bei Mestia/Svanetien/Georgien
DSC11224_chalaad_glacier.jpg
Chalaad Gletscher bei Mestia/Svanetien/Georgien
Mestia-Elbrus_.jpg
Entfernung vom Chalaad Gletscher in Georgien zum Elbrus/Russland, wo ich letztes Jahr war. Knapp 30km.
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Gebrochenes Gehäuse des LPG Steuergerätes.
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 10.09.2017, 04:11

Ab hier bin ich (fast) den direkten Weg nach Hause gefahren. Mein nächstes Ziel war das Schwarze Meer. Ich habe das nun schon früher umrundet, überflogen, die angrenzenden Länder bereist, aber habe es nie bis zum Wasser geschafft. Jetzt war es endlich soweit. Ein bewegender Moment für mich. Ich bin gleich bei der ersten Gelegenheit ins Wasser gesprungen - Temperatur wie Badewanne und meterhohe Wellen. Klasse! Auch hier kann man über den sehr breiten Strand mit dem Auto bis direkt ans Wasser fahren. https://goo.gl/maps/d6nACP6ZnQ32

War schon super, endlich dort zu sein. Somit war ich in nur wenigen Wochen im Persischen Golf, im Kaspischen Meer und dem Schwarzen Meer.
Und ich bin damit auch den kompletten Kaukasus von Ost (Kaspisches Meer) nach West (Schwarzes Meer) gefahren. Immer am Südhang entlang, nie langweilig in der Ebene. Und letztes Jahr habe ich den in der Mitte überquert und die Nordseite von Russland aus besucht.

Übernachtet habe ich in Batumi, DER Urlauberstadt schon seit Zar- und Sowjetzeiten für die weiträumige Gegend. Dort waren Autos aus weiten Teilen Russlands, Kazachstans, Azerbaijans und Armeniens. Völlig verstopft und lärmig. Menschenmassen ohne Ende. Ehelich frustrierte Familiendramen am Straßenrand. Kinder mit Luftmatratzen und Eis. McDoof, KFC & Co. Schrecklich... Aber meine Unterkunft war etwas außerhalb, ca. 200m vom Strand weg und ich hatte einen fantastischen Ausblick aufs Meer von meinem Balkon.
Dateianhänge
DSC11290_black_sea_GE.jpg
Schwarzes Meer bei Poti/Georgien
DSC11301_traffic_sign_art.jpg
(-:
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Batumi, Sowjetzeit und Neuzeit.
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Gaaanz unauffällige Markenpiraterie :-]
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Schwarzes Meer kurz hinter der Grenze schon in der Türkei
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 10.09.2017, 05:35

Die Türkei ist ein wirklich angenehmes Reiseland, wenn man den großen Hauptstraßen im Westen fern bleibt. Vom Osten bis Mitte der Türkei bin ich also noch kleinere Straßen gefahren - und das war wunderbar. So schöne Landschaft, prima Straßen... Wenn der Tag gleich erstmal mit 270km zickzack, Achterbahn und Serpentinen durchs Gebirge anfängt, ist für mich alles in Ordnung. Zwischendurch auf dem lokalen Markt noch frisches Obst kaufen und alles ist perfekt.

Istanbul war wieder die Härte. Schon ab Mitte der Türkei war heftig was los auf den Straßen. Dann war noch ein Stück Autobahn gesperrt, sodass der ganze Schwerlastverkehr die kleine Nebenstrecke über den Pass nehmen musste, das hat ewig gedauert. Mehr stehen als fahren.
160km vor Istanbul war bereits sehr zähfließender Verkehr mit Stillstand, die letzten 70km war Stau. Stunden!!!

Letztes Jahr hat ja der neue Avrasya Tüp Tüneli, also der Eurasia Tunnel als erster Straßentunnel zwischen Europa und Asien in Istanbul unter dem Bosporus geöffnet. Letztes Jahr bin ich schon mit der U-Bahn unter dem Meer gefahren, dieses Jahr konnte ich endlich mit dem Auto unter dem Meer selbst entlang fahren. Klar, sowas begeistert nur Auto und Technik Fans - aber genau deswegen musste ich das einfach tun. Ein ziemlich cooles und auch leicht mulmiges Gefühl. Man fährt bis zu 106m unter dem Meeresspiegel, bis zu 25m unter dem Meeresboden und der Wasserdruck außen auf den Tunnel beeträgt bis zu 11bar. Aber schick gemacht, nettes Lichtdesign im Tunnel und völlig entspannt zu fahren.

Von Istanbul bis an die Slovakei war dann die Hölle los auf der Straße. Ich bin da ja schon mehrfach gefahren, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. 9(!) Stunden an der Grenze Türkei/Bulgarien bei über 40 Grad. Ich habe kein Problem damit, da ich reise, mit sowas rechne und es auch nicht eilig habe. Aber da waren Familien mit (Klein-)Kindern, das war heftig. Die Ungeduld wurde auch immer größer und es gab stundenlange Hupkonzerte. (Hupkonzertvideo) Als Höhepunkt bin ich auf der Bulgarischen Seite dann noch ziemlich viel Bestechungsgeld losgeworden :fuck:
Da das Gas in Bulgarien deutlich preiswerter ist, bin ich auch mit fast leerem Tank dort angekommen. Ich tanke dort immer direkt hinter der Grenze im Ort mit dem schönen Namen "Kapitan Andrejewo". Leider war bei der Tankstelle das Gas alle. Die nächste Tankstelle füllte 3 Liter ein, dann stoppte der Tankwart, er hätte jetzt 20min Pause :wtf: An der nächsten Tankstelle nahm ich die Zapfpistole von der Säule, in dem Moment ging die Füllanzeige aus - sie hätten jetzt 20min Pause, die Computer müssten neu gestartet werden! :wtf: :wall:
Das war alles um Mitternacht herum. Ich bin dann einfach mal noch 20min gefahren, dann hats geklappt mit dem Tanken. Früh kurz vor 4 Uhr kam ich dann in Sofia in meiner gebuchten Unterkunft an. :sleep:
Beunruhigend war, dass die meisten Autos Deutsche, Niederländische, Britische, Französische und Dänische Kennzeichen hatten. Das waren hauptsächlich ExilTürken, die vom Heimaturlaub wieder nach Westeuropa unterwegs waren. D.h., die haben alle die gleiche Strecke vor sich, wie ich. Der Grenzübergang TR/BG ist der zweitgrößte der Welt und hat entsprechende Abfertigungskapazitäten. Was ist aber mit den ganzen kleinen 1-2-spurigen Grenzübergängen, die auf der normalen Strecke noch kommen? Wenn die Autos dort alle drüber wollen... Puh...
Also habe ich noch in der Nacht nach Alternativen gesucht - und gefunden. Ich bin am nächsten Morgen querfeldein Richtung Serbien über kleinste Dorfstraßen durchs Gebirge gefahren, wo angeblich ein Grenzübergang sein sollte. Die Straßen wurden immer enger, Unkraut wuchs aus dem Asphalt - kein gutes Zeichen für einen regelmäßig befahrenen Grenzübergang. Aber, da war dann doch einer. Und ich war völlig allein dort!!! Die Abfertigung hat insgesamt 10min gedauert :mrgreen: Und landschaftlich schöne Strecken hatte ich außerdem noch. Beim nächsten Grenzübergang Serbien/Ungarn habe ich das auch wieder so gemacht, allerdings hatten noch ein paar mehr Leute diese Idee. War trotzdem in 90min vorbei und ist ja auch die genau kontrollierte EU-Außengrenze, die ständig in den Nachrichten ist. Also alles ok.
Die Autobahn bis Budapest war der Horror. Ich bin da wirklich hart im Nehmen, aber das war tw. lebensgefährlich. Völlig übermüdete Leute in schnellen Autos, Campern oder Kleinlastern, die einfach nur Vollgas gaben und im Dunkeln bei Regen Zickzack zwischen den Autos über die übervolle Autobahn rasten. Irrsinn... :pille: Ab der Slovakei über Prag war es dann völlig entspannt bis nach Hause.
Im Erzgebirge kurz hinter der Grenze CZ/DE stand gleich mal ein Weihnachtsmann rechts an der Straße - da weiß man, dass man wieder zu Hause ist :)
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DSC01349 Kloster Sumela.jpg
Kloster Sumela, Nordost Türkei. Ein bisschen Zeit für sightseeing war noch. Wunderbar dort. Empfehlenswert für euern nächsten Ausflug.
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Auf knapp 2.100m mit Blick auf das Gebirge bei Karamustafa in der nordöstlichen Türkei.
DSC11398_Corsa_aufgebockt_.jpg
Irgendwo in der Türkei schlackerte plötzlich das Rad. Ich hatte ein Auswuchtgewicht verloren, was vom lokalen Reifenservice gleich behoben wurde.
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Im Avrasya Tüneli unter dem Bosporus
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Gruselig: Die Umbrella Corp. hat jetzt schon Busse HIER auf den Straßen! ;)
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 10.09.2017, 06:22

Inzwischen bin ich wieder zu Hause in DE.

Insgesamt waren das 15.755km in 54 Tagen.
754 l Gas und 371 l Benzin für insgesamt 491 Euro.

Der Corsa hat diese (Tor-)Tour ohne jede Reparatur (also bis auf das Reifen auswuchten und der Suche nach dem Masseproblem) durchgehalten. :respekt:
Echt der Hammer, der Kleine!!!
Ich habe mir das Auto vor zwei Jahren mit 33tkm gekauft, jetzt bin ich bei 95tkm.

Ebenso die Reifen. Ich höre von anderen bei solchen Touren ständig was von Reifenschäden. Ich hatte nicht einen einzigen. Und die selben StraßenReifen habe ich so schon bei der Tour letztes Jahr gefahren, auch ohne Schaden. Die neuen OffroadReifen haben sich ebenfalls sehr bewährt.

Schön auch, dass es viele Plätze gab, "Where no Corsa has gone before..." :)
Für mich und das Auto gab es jede Menge persönliche Superlative und allgemeine Einmaligkeiten.

Es war eine super Tour, zum Nachahmen empfohlen!
Inzwischen bin ich schon mit den Vorbereitungen zu den nächsten Ausflügen beschäftigt.

Später poste ich vielleicht noch ein paar Videos, wenn ich mal Zeit habe, die zu basteln.

Danke fürs lesen und kommentieren.
Fragen? Nur raus damit :)
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von CCSS » 10.09.2017, 14:40

Mir fallen grad keine Fragen ein, mich haben die Bereichte sehr fasziniert und ich glaube so richtig ist im Kopf noch gar nicht angekommen, wo zur Hölle du da mit deinem Corsa alleine rumgefahren bist. :schiel:

Heftig, alleine in solchen Ländern: glaube da hätte ich nicht die Eier für. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Riesendank das du uns so an dem Abenteuer hast teil haben lassen. Sehr, sehr spannend!!

Und dann die Bilder... Hab das einigen Leuten gezeigt: viele dachten ich will die verarschen. :mrgreen:
Gruss Sebi

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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 10.09.2017, 15:24

Danke, sehr nett!
"Solche" Länder? Naja, "dort" ist es noch ziemlich harmlos. Deswegen kann ich das bedenkenlos empfehlen. Da gibt es spannenderes :)
Ich will später, wenn ich meinen GPS Logger mal ausgewertet habe, eine Karte mit der genauen Reiseroute erstellen.
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von Patrick » 11.09.2017, 08:23

Wieder überragende Fotos!
Auch deine "Tagebücher" lassen sich immer sehr gut lesen und ich hoffe, dass du uns noch mit vielen anderen Reisen bei Laune halten wirst. :-)

Eine Frage drängte sich mir übrigens beim Lesen immer wieder auf: inwiefern hast du dich evtl. mit hoffentlich nicht benötigten Verteidigungsmaßnahmen vorbereitet? Du wirst in einigen Gegenden sicherlich nicht nur auf gastfreundschaftliche Zeitgenossen gestoßen sein.

btw: mir ist erst jetzt das fehlende Opel-Zeichen am Kühlergrill aufgefallen, das passend durch ein Superman-Emblem ersetzt wurde. :dafür:
Insgesamt waren das 15.755km in 54 Tagen.
754 l Gas und 371 l Benzin für insgesamt 491 Euro.

Der Corsa hat diese (Tor-)Tour ohne jede Reparatur (also bis auf das Reifen auswuchten und der Suche nach dem Masseproblem) durchgehalten. :respekt:
Echt der Hammer, der Kleine!!!
Ich habe mir das Auto vor zwei Jahren mit 33tkm gekauft, jetzt bin ich bei 95tkm.
Das ist wirklich großartig, auch wenn es viele hier im Forum nicht überraschen sollte. :-) Mir gefällt diese Technik, die einfach arbeitet und funktioniert und nicht nach Leasing-Ende und 100.000 km ein neues Leben als Cola-Dose anstrebt. Maschinen müssen laufen. :driving:

Dein Verbrauch ist errechnet gut für die benannten Strecken und der geringe Kraftstoffpreis natürlich unschlagbar für unsere europäischen Verhältnisse.

Dein Vorhaben mit dem GPS Logger finde ich interessant. Löst du das dann über Google Maps oder wie läuft das?
„Um den Hybridantrieb besser aussehen zu lassen, haben die Japaner nebenher etwas sehr Sinnvolles gemacht. Sie haben sich mit dem Auto an sich beschäftigt, um den Luftwiderstand und die Rollreibung abzusenken. […] So kommt mindestens ein Drittel des Verbrauchsvorteils des Toyota Prius gar nicht von der Hybridtechnik, sondern vom optimierten Fahrzeug.“
Fritz Indra in der ADACmotorwelt 11/2005

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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 12.09.2017, 04:24

Danke! :)

Verteidigungsmaßnahmen:
Interessantes Stichwort. Das ist eher so eine Philosophie-Frage. Will man das? Gewalt und Gegengewalt? Da ist jeder anders.
Ich selbst drehe einfach um oder mache einen Bogen, wenn mir etwas eigenartig vorkommt. Grundsätzlich nehme ich auch nie Anhalter mit. (2 Ausnahmen gab es bisher, beide super :))
Damit ist man schon mal ganz gut dran. Immer freundlich lächeln beim anhalten hilft auch.
Für den Fall, jemand würde gewaltsam etwas rauben wollen, ist es im allgemeinen sicherer, die Angreifer gewähren zu lassen, da die sehr wahrscheinlich gewaltbereiter sind (und erfahrener), als man selbst. Dafür muss man halt sein Geld und Karten gut überall in Auto, Gepäck und am Körper verteilen, sodass man noch weiter kommt. Auf Dokumentenkopien kann ich weltweit digital zugreifen, sodass im Ernstfall in einer ausländischen Botschaft ein Reisepass schnell zu beantragen ginge.
Als allerletzte Maßnahme habe ich meine dicke MetallLenkradKralle und das stabile Obstmesser in Griffweite. Allerdings könnte ich mir nicht vorstellen, das einzusetzen. Vollgas abhauen ist mir da lieber. Dafür fahre ich so ein altes Auto, denn bei mir gilt das französische Prinzip: "Ein Auto ohne Beule ist kein Auto." Zumindest theoretisch, denn noch habe ich keine :)
Ich versuche es also lieber mit vorausschauender Umgehung eigenartiger Situationen. Hat bisher auch weitestgehend funktioniert.
Klar gab es auch schon "Situationen". Das meiste Geld bin ich bisher bei (offiziell) uniformierten Wegelagerern losgeworden (AM, BG, RU). Oder es gab unzählige aufdringliche Hände durchs Autofenster, die man erst durch beherztes gasgeben oder Fenster schließen los wird. Das gab es allerdings bisher nur in Europa. In Persien habe ich das nicht erlebt. Ein Motorradfahrer wollte im vorbeifahren schon mal meinen Rucksack vom Beifahrersitz mitnehmen. Der hat aber nicht damit gerechnet, dass der Rucksack angeschnallt war. Der zugreifende Sozius wäre fast vom Bike gekippt, weil mein Gurt natürlich nicht nachgegeben hat :D
Ein bisschen Paranoia tut also tatsächlich ganz gut :)
Ansonsten hatte ich es meistens mit friedlichen Zeitgenossen zu tun. Besonders im Iran und Azerbaijan dieses Jahr. Sehr angenehm.

Jo, ich fand das Emblem passend. Das Opelzeichen fehlte von Anfang an und ohne sah die Stelle komisch aus. Jetzt ist es ein Super-Corsa. Das Auto wurde im Iran ja nie verkauft, ich war also ein echter Exot dort. Sicher der einzige Corsa B. Ich habe nur 3 weite Opel gesehen, einen ganz neuen Corsa, denn es gibt ein Abkommen zwischen IR und DE über die Lieferung aktueller Corsas. Dann einen total schrottreifen, scheppernden Astra F und einen Vectra A mit AZ Kennzeichen. Das wars. Daher war oft Rätselraten bei den Betrachtern angesagt. An der Grenze hätten die fast das falsche Auto eingetragen, weil ein Unbefugter laut rief: "Omega - Obbel Ommega". Die häufigste Fehleinschätzung lautete aber VW Golf :D Und das, obwohl hinten alles korrekt dran steht... Aber, das mag daran liegen, dass die Iraner Logos und Beschriftungen nicht glauben können - ich habe unzählige LKWs iranischer, indischer und chinesischer Marken gesehen, an denen vorn ein dicker Mercedesstern prangte :)

Apropos Autos... Der Iran ist jetzt nicht besonders abwechslungsreich, was Marken angeht. Aber das Land ist sowas wie ein rollendes Museum. Die meisten ausländischen Importe wurden 1979 mit dem Regierungswechsel gestoppt. D.h., es fahren sehr viel PKW und LKW von vor 1979 herum. Bei den LKW Unmengen an alten Mercedes Rundhaubern, bei den PKW ein paar wenige ganz alte Ami-Pickups, ich habe einen hervorragend erhaltenen Golf I GLS gesehen und einen schönen BMW E12 518 Mopf. Ebenfalls den hässlichsten Kleinwagen der Welt, der gemeinerweise auch noch MUM heißt :)

Gasverbrauch war 7.6 l/100km und Benzin 5.8 l/100km. Letzteres ist ziemlich hoch für den Corsa, aber ich bin die ganze Zeit mit den Offroadreifen gefahren und auch Offroad Strecken, heftige Berge im 1. Gang, nur gering-oktaniges Benzin getankt usw... Das erklärt den Verbrauch. Nur rollen auf der Landstraße war deutlich unter 5 l.

GPS: Das weiß ich noch nicht genau. Google maps oder auch yandex maps kennen nicht alle Wege, die ich gefahren bin. Was aber auch nichts macht, da ich ja keine Routenplanung vorhabe, sondern nur GPS Daten anzeigen lassen möchte. Evtl. realisiere ich das mit OSM, das ist mir sympatisch. Vorerst habe ich meinen Spaß hiermit: offline.miitown.com
Dort kann ich ein log-file hochladen und meine jeweilige Tagestour in Echtzeit verfolgen. Oder per Schieberegler im Zeitraffer. Sehr nettes Spielzeug. Ich schalte immer Satellitenbild ein und passe den Zoom an. Wen das interessiert, kann mir hier im System eine PN mit einer funktionierenden e-mail Adresse hinterlassen, dann kann ich mal die log Datei (3.5MB) zB. von der Qeshm Insel im Persischen Golf schicken. Da kann man schön sehen, wie ich ständig für Fotos anhalte, oder nach ca. 50km zwischen diesen Felsformationen querfeldein herumkurve.

Technik: Ja, der Corsa ist echt ein gutes Stück Technik. Ich habe am vergangenen Wochenende die wesentlichen Baugruppen gewartet. ZB. den Sandluftfilter wieder raus. Ich hatte hier jetzt ein paar Gleichlaufschwankungen, ab 3.500 U/min lief die Regelung zu mager und manchmal ging die Drehzahl nicht gleich bis in den Leerlauf zurück. Ab und zu roch es auch nach Gas. Das habe ich behoben. Dabei fanden sich Dinge, man-o-man... Den Leerlaufsteller wollte ich schon immer mal reinigen. Im Luftfilterkasten wohnte eine kleine Wanderdüne aus Sand und toten Insekten. Die ganze Gasregeltechnik (Schläuche und Stepper) waren total versifft, wahrscheinlich von der Gasqualität auf Reisen. Hier ist das kein Problem. Der Stepper war so dicht, dass der wahrscheinlich die Schwankungen ausgelöst hat. Dicht war das aber alles. Die Härte war, dass sich die Schrauben der Dichtungen des Verdampfers gelockert hatten. Unterwegs hatte ich das schon festgestellt und ein paar erreichbare nachgezogen, hat aber nur ein bisschen was gebracht. Erst nach Ausbau des Verdampfers kam ich an alle ran. Die waren so locker, dass man von außen schon sehen konnte, dass das nicht ganz dicht sein konnte. Naja, alles gereinigt und neu eingestellt - jetzt fährt der Corsa wieder wie neu.
Hinten rechts hatte sich schon unterwegs die Verkleidung des Radhauses gelockert, die vorderste unterste Schraube. Das war letztes Jahr schon mal. Da habe ich das einfach wieder festgeschraubt. Diesmal ging das unterwegs nicht, da diese kleinen Plastikschienen für die Schraube abgebrochen waren. Ich habe die Verkleidung dann halb entfernt und festgestellt, dass da eine kleine Beule drunter war. Die war vor der Reise aber nicht, denn die Stelle hatte ich mir angesehen. Da muss also jemand dagegen gefahren sein. Das erklärt auch, wie die Plastikschienen abbrechen konnten. Geklebt - hält.
Dateianhänge
DSC05162_golf_I.jpg
Golf I GLS
DSC04945_bwm_518.jpg
BMW E12 518 Mopf
DSC04414_mercedes_rundhauber.jpg
Mercedes Benz Rundhauber
DSC05065_mvm.jpg
"Interessanter" chinesischer Kleinst-Hausfrauen-Einkaufs-Wagen mit dem Namen MUM. (Ich weiß, dass der MVM heißt, aber beim ersten Lesen - und auch beim 2.-10. - sieht das V aus wie ein U!)
DSC04909_garbage_collection.jpg
Müllabfuhr im historischen Dorf Abyaneh/Iran. Ich musste mich in einen Hauseingang stellen, damit der Pickup vorbei passte. Das ganze Dorf ist so eng.
Zuletzt geändert von ichgebgas am 12.09.2017, 04:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 12.09.2017, 04:29

noch etwas Straßenverkehr...
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DSC06122_ice_moto.jpg
hä?! Man beachte die Pfütze...
DSC05892_moto.jpg
Etwa die Hälfte der Motorräder war so ausgestattet, mit Wind-/Insektenschutzscheibe und Dach.
DSC04269_bus_bottle_cooling.jpg
auch eine Methode, Frischluft in den Motorraum zu bekkommen.
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von Copperhead » 13.09.2017, 08:42

Schon genial, wie die alte Technik am laufen gehalten wird, wenn kaum neue verfügbar ist. Muss in weiten Teilen Südamerikas auch so sein, wo durch US-Embargos keine neuen Autos hin dürfen.
Aber ich muss dich korrigieren, das hässlichste Auto ist und bleibt der AMC Gremlin, auch wenn der MVM auch wahrlich keine Schönheit ist.
Der geistige Horizont ist der Abstand zwischen Brett und Hirn.

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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 13.09.2017, 13:57

Ach naja, wenn ich mich entscheiden müsste zw. MVM und Gremlin, wäre der Gremlin klar mein Favorit. Ein V8 in einem 1.3t Fahrzeug klingt spaßig :)
Aber sowas ist ja, menschseidank, Geschmackssache. Mir ist unterwegs der neue Honda Civic RS über den Weg gefahren, da war ich von der Entgleisung des Designs wahrlich geblendet. Das sieht so selbst gebastelt aus, eigenartig...
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Opel Corsa B 1.2i 8v (X12SZ) LPG, Tempomat, in der Wüste 2016 2017
Opel Omega B Caravan 2.0 16V (X20XEV) Automatik LPG KME Nevo Pro 74l Tank
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 28.09.2017, 06:29

Endlose Weiten...
Dateianhänge
DSC05450_endless_road.jpg
ewiges Geradeaus - beeindruckendes Nichts! Und ich war völlig allein unterwegs. Über mehrere Stunden habe ich kein anderes Auto und keinen Menschen gesehen. Iran.
DSC05632_road.jpg
große Weite. Iran.
DSC05637_endless_road.jpg
geradeaus... Iran.
DSC05665_endless_road.jpg
bis zum Horizont geradeaus. Langsam wieder in Richtung Zivilisation: die Stromversorgung ist für eine Mine mitten in Wüste und eine nahe Aluminiumfabrik. Iran.
DSC05606_crossing_khargushi_caravanseray.jpg
Blick von der Khargushi Caravanseray. So bin ich mehrere Stunden unterwegs gewesen, meist war der Weg weicher Sand. Die Caravanseray steht in einer Einöde an einer typischen Nord-Süd/Ost-West Kreuzung. Iran.
Zuletzt geändert von ichgebgas am 28.09.2017, 14:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 28.09.2017, 06:43

Wüste und darin befindliche Karawansereien
Dateianhänge
DSC05369_varzaneh.jpg
Varzaneh Wüste. Iran.
DSC05366_varzaneh.jpg
Varzaneh Wüste. Hier zum Größenvergleich der Höhe der Dünen. Das vorige Bild ist auf der anderen Seite dieser Düne aufgenommen. Ganz schön hoch... Iran.
DSC05420_caravanseray.jpg
Alte Caravanseray. Iran.
DSC05473_khargushi_caravanseray.jpg
Khargushi Caravanseray. Mitten im Nichts zerfällt langsam diese historische Raststation. Iran.
DSC05482_khargushi_caravanseray.jpg
Khargushi Caravanseray. Typische Innenansicht einer solchen Raststation. Oben an den kuppelförmigen Abteilungen sind Öffnungen für Lichteinlass und Belüftung. So ist es innen kühler als draußen und man hat doch Licht. In den nischen rechts und links haben die Reisenden genächtigt und/oder es waren kleine Verkaufsstände der reisenden Händler. Iran.
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Re: Mit dem Corsa unterwegs... in Persien

Beitrag von ichgebgas » 28.09.2017, 06:57

...und in der Stadt...
Dateianhänge
DSC05677_yazd_roofs.jpg
Yazd. Blick über die Dächer der historischen Innenstadt von meinem Hotelzimmerdach aus. Silk Road Hotel. Sehr nett, falls ihr mal da seid. Treffpunkt vieler ausländischer Reisenden. Rechts der Aufbau ist etwas, das ich sehen wollte. Das ist ein Windfang, der in Verbindung mit unterirdischen Wasserkanälen eine natürliche Klimaanlage bildet. Völlig ohne Strom und Technik. Super nachhaltig und schon seit Jahrhunderten im Einsatz. Ist auch nötig, denn Yazd ist von Wüste umgeben. Iran.
DSC05734_yazd_city_alley.jpg
Yazd. Innenstadt Gasse. Historisch, eng. Trotzdem wird hier mit Pickup Trucks durchgefahren, wie man an den Spuren an der Wand deutlich sieht. Die Wege waren oft auch nur Sand und auch enger - dann fühlte es sich an wie auf Tatooine. Iran.
DSC05424_caravanseray_wall.jpg
Häuserwand. Die typische Bauweise der alten Caravanseray im vorigen post und auch der historischen Innenstadt von Yazd. Iran.
DSC04819_ampel.jpg
Interessantes Ampel-Design. Mit Restzeitanzeige. Als ich nachts zum ersten Mal an dieser Kreuzung war, habe ich die Ampel glatt übersehen und bin bei rot gefahren :o Iran.
Bild
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